Wichtige Informationen zur gynäkologischen Vorsorge
Passende Leistung in der Praxis: Vorsorge, Verhütung & Prävention
Stand: Januar 2026 (Hinweise ersetzen keine ärztliche Beratung).
Grundversicherung
Die Grundversicherung übernimmt das Zervix-Screening (Pap-Test / je nach Programm auch HPV) gemäss gesetzlichen Vorgaben. Häufig gilt: zunächst zwei Abstrich-Kontrollen (Pap-Test) im Jahresabstand – danach (bei unauffälligen Befunden) alle 3 Jahre. Je nach Alter, Vorgeschichte oder Symptomen kann es medizinisch sinnvoll sein, häufiger zu kontrollieren – dann kann es als “Krankheit/Abklärung” abgerechnet werden.
Was ist typischerweise in der Vorsorge enthalten?
- Kurzes Gespräch (Anamnese / Beschwerden)
- Untersuchung inkl. Brustuntersuchung
- Abstrich vom Gebärmutterhals (Pap / je nach Programm auch HPV)
Zusätzliche Untersuchungen, die sinnvoll sein können:
- Eine vaginale Sonographie gehört in der Regel nicht zur Routine-Vorsorge. Wenn bei Beschwerden oder einer konkreten Fragestellung eine Ultraschallkontrolle medizinisch sinnvoll ist, wird sie als Abklärung entsprechend abgerechnet.
- Falls Sie eine Ultraschallkontrolle zusätzlich und ohne kassenpflichtige Indikation wünschen, ist das meist eine Selbstzahlerleistung: umfassender vaginaler Ultraschall in der Regel ca. 75 CHF.
- Eine Mammasonographie ohne Indikation ist ebenfalls eine Selbstzahlerleistung (Richtwert: 100 CHF).
Zusatzversicherung
Einige Zusatzversicherungen übernehmen Vorsorgeuntersuchungen häufiger (z.B. alle 2 Jahre). Das ist vertraglich unterschiedlich. Je nach Zusatzversicherung kann auch eine vaginale Sonographie im Rahmen der Vorsorge übernommen werden – bitte klären Sie die Bedingungen direkt mit Ihrer Versicherung.